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Max A. Höfer Blog

Kennt der Kapitalismus (k)ein Vaterland?

06.2016

Kapital ist scheu wie ein Reh, sagen die Börsianer. Investoren haben keine Loyalität, keine Dankbarkeit. Aber auch die Kunden kaufen lieber den billigeren Kia aus Südkorea, selbst wenn das Opel-Werk in Bochum deshalb schließen muss. Im Zeitalter der Globalisierung sieht es so aus, als ob wir alle keine Grenzen und Loyalitäten mehr kennen, nur der unmittelbare Vorteil zählt.

Doch der Eindruck täuscht. Zumindest am Beginn waren Nation und Kapitalismus aufs Engste miteinander verbunden. Es gibt s


"Vielleicht..." auf Russisch

11.2015

Ich freue mich, dass mein Buch "Vielleicht will der Kapitalismus gar nicht, dass wir glücklich sind" im Sommer auf Russisch erschienen ist: im angesehenen Kriga Verlag, Sankt Petersburg. Titel: "Может быть капитализм не хочет, чтобы мы были счастливыми?"


Das Internet ein Ort der Freiheit?

09.2015

In der NZZ erschien ein Artikel von mir über den wachsenden Einfluss empörungswilliger Sittenwächter im Internet, welche die Meinungsfreiheit gefährden - etwa über Shitstorms. Der Perlentaucher moderiert meinen Essay so an:

Das Internet ein Ort der Freiheit? Von wegen, meint  Max A. Höfer in der NZZ. Dort ist längst die Tugendpolizei unterwegs und stellt jeden an den digitalen Pranger, dessen Verhalten ihr nicht passt, wie etwa tausende Kunden des Seitensprungportals Ashley Madison, d


Die griechische Tragödie geht weiter

07.2015

Verkehrte Welt: In Athen stimmt Tsipras mit der Opposition für ein Rettungspaket, das er für falsch hält, weil es Griechenland nicht hilft. Derweil stimmt der Deutsche Bundestag für das Paket, obwohl selbst Finanzminister Schäuble einen Grexit mit Schuldenschnitt und eigener Währung favorisiert. 

Was der Deal mit Griechenland für die Zukunft bedeutet, beschreibe ich im Guardian: Die öffentliche und private Schuldenquote in der Eurozone beträgt aktuell 462 % des BIP. Steigt der Durchschnit


Muss die Internetwirtschaft gefördert werden?

07.2015

Die digitale Revolution, die das Silicon Valley ankündigt, will keinen Stein auf dem anderen lassen. Ganze Branchen sollen „schöpferisch zerstört“ werden, alte Geschäftsmodelle dem Fortschritt weichen. Big Data soll das Onlineverhalten der Kunden frühzeitig so decodieren, dass sie möglichst viel kaufen, was ihnen angeboten wird. „Wir werden wissen, was der Kunde will, bevor er es selbst weiß,“ sagt Google-Chef Eric Schmidt. Die ganze Ohnmacht des Internetnutzers wird daran deutlich, dass niemand


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Max A. Höfer

Die Max A. Höfer Homepage soll Ihnen einige Informationen über meine Texte geben und es Ihnen erleichtern, mit mir in Kontakt zu treten



Wir sind übersättigt und überarbeitet und schaffen es nicht, mitten im größten Wohlstand aller Zeiten glücklich zu sein. Über die Ursachen des Nie-genug und Immer-besser handelt mein neues Buch.